Der Herausgeber Eckhardt hat für erhellende Anmerkungen und ein Register gesorgt, der Karin Kramer Verlag für eine ansprechende äußere Aufmachung. Beides unterscheidet sich ausgesprochen angenehm von den wissenschaftlich unzulänglichen Editionen, die früher leider auch für die Klassiker des Anarchismus oftmals die Regel waren." (Zeitschrift für Politikwissenschaft, Nr. 3, 1996)
"Verdient macht sich da der Karin Kramer Verlag mal wieder mit seiner soeben begonnenen neuen Werkauswahl Ausgewählte Schriften von Michael Bakunin ... Auf die nächsten Bände dürfen wir gespannt sein." (Heipe Weissr in Listen, Nr. 40, 1995, S. 24 f.)
... die jüngst im Berliner Karin Kramer Verlag begonnene Edition der Ausgewählten Schriften' von Michael Bakunin ... setzt in ihrer sachkundigen und liebevollen Bearbeitung Maßstäbe für den deutschsprachigen Raum." (Büro für anarchistische Diskussion, Nr. 3, August 1996)
Eine adäquate Ausgabe von Bakunins Schriften ... muß also, mehr als dies ansonsten zum Standard größerer Textausgaben gehört, den historischen Kontext dieser Schriften dokumentieren. Eben diese Üerlegungen haben Wolfgang Eckhardt dazu geführt, jeden Band der von ihm mit Unterstützung der Bakunin Arbeitsgemeinschaft Berlin' herausgegebenen Ausgewählten Schriften' Michael Bakunins &emdash; wobei diese Konzeption ohne Zweifel von derjenigen der im Auftrag des Amsterdamer Internationalen Instituts für Sozialgeschichte' von Arthur Lehning unter dem Titel Archives Bakounine/Bakunin Archiv' herausgegebenen bisher umfangreichsten Ausgabe von Bakunins Schriften beeinflußt worden ist &emdash; mit, wie es in der Vorbemerkung zum ersten Band heißt, einem Anhang mit Dokumenten, die Bezug zu den jeweils veröffentlichten Schriften Bakunins haben' sowie einer ausführliche(n) Einleitung', die zu einer Aufklärung des historischen und politischen Umfelds beitragen soll', zu versehen ... " (Archiv für die Geschichte des Widerstandes und der Arbeit, Nr. 14, 1996)
Einen grossen editorischen Glücksfall ... bilden die vier nun vorliegenden Bände der Werkausgabe des Karin Kramer Verlags. Die Ausgabe wird betreut von Wolfgang Eckhardt. Er liefern nicht nur philologisch zuverlässige Texte, sondern auch Einleitungen und Kommentare, die sich auf der Höhe der Forschung bewegen. Nach den ersten Bänden, die Bakunins Gott und der Staat (1871), seine Aufsätze zum Dresdener Aufstand (1849) und seine Schrift über Russische Zustände (1849) enthalten, bringt der zuletzt erschienene eine sorgfältig edierte und klug kommentierte Fassung von Staatlichkeit und Anarchie (1873). Jenseits des politischen Handgemenges zwischen Marx und Bakunin vor hundert Jahren belegt die Lektüre dieser Schrift Bakunins dessen Bedeutung für die politische Philosophie. ... Hellsichtig kritisierte Bakunin 1873 autoritäre konservative Staaten genauso wie autoritäre sozialistische Diktaturen: Faktisch bedeuten sie beide das Gleiche; die Verwaltung einer Mehrheit durch eine Minderheit im Namen der angeblichen Dummheit Ersterer und der angeblichen Weisheit letzterer. " (Zürcher Tages-Anzeiger, 11. 10.1999)
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